Der Anker-Monat · Beziehung vor Training

Werde der Mensch, zu dem dein Pferd geht, wenn es Angst hat.

Ein Monat. Nur für dich und dein Pferd.

Kein Training von außen. Ein Weg nach innen, bis deine Ruhe die Sicherheit wird, die dein Pferd sucht.

Zweimal im Jahr öffne ich diesen Raum. Für eine Frau. Für ein Pferd.

  • 1 Monat
  • 1:1 mit Doris
  • Zweimal im Jahr

Der Moment, den du kennst

Doris geht in die Hocke und wartet, ein Pferd kommt von selbst auf sie zu

Du stehst am Stall und schaust auf dein Pferd.

Irgendwo in dir ist noch das Bild von früher. Die Verbindung, von der du geträumt hast, als du klein warst.

Und dann ist da der Alltag. Die Übung, die du heute machen solltest. Der Trainer-Tipp, den du dir gemerkt hast. Die Sorge, ob du heute wieder etwas falsch machst.

Das ist die Diskrepanz. Zwischen dem, was du dir immer gewünscht hast. Und dem, was du jeden Tag tust.

Du hast schon viel probiert. Kurse, Trainerinnen, Bücher, YouTube.

Und irgendwann sind es nicht mehr zu wenige Möglichkeiten. Es sind zu viele. Du stehst vor lauter Angeboten, Ideen und Methoden und weißt nicht mehr, wo du anfangen sollst.

Was dir fehlt, ist nicht noch eine Technik.

Was dir fehlt, ist jemand, der mit dir ganz genau hinschaut. Nur auf dich. Nur auf dieses eine Pferd.

Vielleicht sehnst du dich nach

Einem Spaziergang am durchhängenden Strick. Ohne Ziehen. Ohne Kontrolle.

Innerer Sicherheit. Der Fähigkeit, Spannung zu bemerken, bevor sie groß wird.

Einer Zusammenarbeit, bei der dein Pferd mitdenken darf. Wo sein Ja etwas zählt.

Frieden im Alltag. Und Freude, die bleibt, auch wenn ein Tag schwierig war.

Worum es hier wirklich geht

Beziehung vor Training. Innere Klarheit vor Technik.

Das ist der Grundsatz, auf dem der Anker-Monat steht.

Nicht weil Training falsch wäre. Sondern weil es die falsche Reihenfolge ist, wenn die Beziehung noch nicht trägt.

Dein Pferd spürt in Sekunden, wie es dir geht. Das verändern wir nicht. Wir können es nicht, und wir wollen es nicht.

Du wirst nur immer mehr die, bei der es sich sicher fühlt.

Die zu werden, zu der dein Pferd geht, wenn der Schreck kommt. Wo es denkt: Bei dir bin ich sicher, da gehe ich hin.

Sicherheit ist für ein Pferd keine nette Idee. Sie bedeutet Überleben.

Für dein Pferd kannst du der Ort werden, an dem der Stress sinkt. Einfach, weil du da bist.

Dazu gehört auch, dass dein Pferd mitsprechen darf. Dass du sein Ja abwartest. Und ihm auch mal ein Nein erlaubst.

Pferde, die wissen, dass sie Entscheidungen treffen dürfen, müssen nicht laut werden. Sie müssen nicht eskalieren.

Das ist wirklich Beziehungsarbeit. Und nicht Training.

Eine Frau sitzt am Boden, ihr Pferd legt die Nüstern in ihre Hände

Wie ich euch begleite

Einen Monat lang bist du mit dieser Arbeit nicht allein.

  1. Ein tiefer gemeinsamer Auftakt

    Wir beginnen nicht mit einer Übung. Wir beginnen damit, dass ich dich und dein Pferd wirklich kennenlerne. Eure Geschichte. Euren Alltag. Das, was zwischen euch steht.

  2. Laufender, persönlicher Austausch

    Du bist nicht allein zwischen den Terminen. Wir bleiben in Kontakt, so oft du ihn brauchst. Fragen, Zweifel, kleine Erfolge. Ich bin da.

  3. Video-Feedback aus deinem echten Alltag

    Du schickst mir Videos von euch beiden, so wie euer Alltag wirklich aussieht. Ich schaue genau hin. Und ich sage dir, was ich sehe. Bei dir. Bei deinem Pferd.

  4. Eine zentrale Übung, nur für euch zwei

    Keine Sammlung an Techniken. Eine Übung, die ich für genau dieses Pferd und genau dich baue. So klein, dass du den nächsten Schritt kaum merkst, sobald du ihn gegangen bist.

  5. Wöchentliche Räume zur Integration

    Jede Woche nehmen wir uns Zeit, zu schauen, was sich bewegt hat. Nicht um zu bewerten. Um zu verstehen. Und den nächsten kleinen Schritt zu finden.

Ein Wort zum Commitment

Ich bitte dich um etwas. Mindestens sechs Tage in der Woche bei deinem Pferd. In kleinen Dosen. Etwa dreimal fünf Minuten am Tag.

Das klingt vielleicht nach viel. Ist es nicht.

Es sind Häppchen. Und ehe du es dich versiehst, hast du fünf Häppchen genommen und bist mit einer halben Stunde Pferdearbeit so viel weiter gekommen als sonst in Wochen.

Was ich von dir brauche, ist nicht mehr Zeit. Es ist Regelmäßigkeit.

Und ehrlich gesagt: Das ist der Teil, der wirklich etwas von dir verlangt. Nicht die Übung. Sondern dass du dranbleibst, auch an den Tagen, an denen du keine Lust hast.

Genau daraus wächst das, was bleibt.

Für wen das ist. Und für wen nicht.

Der Anker-Monat ist für dich, wenn

  • du bereit bist, an mindestens sechs Tagen in der Woche kurze Zeit mit deinem Pferd zu verbringen.
  • du dich nach echter Tiefe sehnst. Nicht nach der nächsten Technik.
  • du bereit bist, bei dir selbst hinzuschauen, auch wenn das unbequem wird.
  • dein Pferd artgerecht gehalten wird und seine Grundbedürfnisse gedeckt sind.
  • du dir diese enge, persönliche Begleitung wirklich wünschst. Nicht nur gern hättest.

Der Anker-Monat ist nicht für dich, wenn

  • du eine schnelle Lösung für ein einzelnes Problem suchst.
  • du gerade keine sechs Tage in der Woche für dein Pferd frei machen kannst.
  • dein Pferd nicht artgerecht gehalten wird. Dann gehört das zuerst geändert.
  • du dir eigentlich lieber eine Gruppe und einen gemeinsamen Kreis wünschst.
Doris Waldhäusl am Steinbacherhof

Wer ich bin

Ich bin Doris. Ich lebe am Steinbacherhof im Weinviertel, mit meinen Pferden.

An meiner linken Hand fehlen mir die Finger, seit meiner Geburt. Ich konnte nie mit Kraft führen. Also habe ich gelernt zuzuhören.

Mein erstes Pferd hieß Cindy. Sie war genauso verletzt und zornig wie ich mit vierzehn. Wir haben uns gegenseitig geheilt, in unseren Verletzungen und in unserer Wut.

Ich habe aus dieser Not eine große Tugend gemacht und ein Geschenk gefunden. Daraus ist alles entstanden, was ich heute weitergebe.

Der Gegensatz zum Pferdeflüsterer ist der Pferdezuhörer.

Was Tina erlebt hat

Tina kam mit drei Jahren Suche im Rucksack. Neue Methoden, neue Trainerinnen, immer wieder ein neuer Ansatz, der ihr und Ares kurz Hoffnung gab und dann doch nicht hielt. Irgendwann hatte sie Angst, ihr eigenes Pferd von der Koppel zu holen.

Im Anker-Monat hat sie aufgehört, an Ares zu arbeiten. Und angefangen, sich selbst anzuschauen.

Ich musste nicht mein Pferd verändern, ich musste der Mensch werden, den wir beide gebraucht haben.

Liebe Doris, dein einer Satz, der hat mich die ganzen 30 Tage begleitet und berührt:

Als ich mit dem Ankermonat begonnen habe, war unsere Beziehung an einem Punkt, an dem ich ehrlich gesagt kaum noch wusste, wie es weitergehen sollte.

Mein Pferd war so verbittert und verängstigt, schon als ich ihn gekauft hatte, aber ich hatte gehofft, mit der Zeit würde sich das bessern. 3 Jahre habe ich alles probiert. Und bin dann doch an dem Punkt gelandet, dass ich das Gefühl hatte, überhaupt nicht mehr zu ihm durchzudringen. Ich hatte vieles versucht, neue Methoden, neue Ansätze, verschiedene Trainer, und trotzdem wurde es nicht leichter, sondern mit jedem neuen Versuch irgendwie schwieriger. Ich hatte irgendwann sogar Angst davor, mein eigenes Pferd von der Koppel zu holen, weil wir uns so gar nicht mehr fanden.

Gleichzeitig hatte ich immer diesen Wunsch nach einer wirklich innigen Beziehung zu meinem Pferd. Ich wollte nicht ständig überlegen müssen, wie ich etwas durchsetzen oder ein Problem lösen kann. Ich wollte verstehen, was mein Pferd mir sagen möchte, und ich wollte, dass es sich bei mir sicher fühlen kann.

Im Ankermonat habe ich angefangen, mit dir gemeinsam, Doris, genau dort hinzuschauen, wo ich vorher sichtlich wenig hingesehen hatte: bei mir. Deine Übungen waren auf den ersten Blick manchmal so unscheinbar, und dann konnte ich beim täglichen Üben, Üben, Üben ihre immense Kraft spüren.

Durch die tägliche Begleitung von dir, Doris, und die vielen Stunden, die ich tatsächlich mit meinem Pferd verbringen konnte, bekam ich die Möglichkeit, Dinge nicht nur zu verstehen, sondern wirklich zu erleben und zu verändern. Meine eigenen Gefühle wahrzunehmen, mein Nervensystem zu regulieren, meine Energie bewusst einzusetzen und auch dann in meiner Mitte zu bleiben, wenn etwas nicht so lief, wie ich es mir vorgestellt hatte.

Ich habe gelernt, langsamer zu werden, genauer hinzuhören und die kleinen Signale von Ares wahrzunehmen, bevor er deutlicher werden musste. Und irgendwann wurde mir klar, dass ich nicht noch eine neue Methode brauchte, sondern dass ich selbst der Mensch werden durfte, den wir beide an unserer Seite gebraucht haben.

Es hat sich etwas Grundlegendes verändert.

Ich kann heute viel mehr in Frieden sein, mit mir, mit meinem Pferd und auch mit Situationen, die nicht sofort funktionieren. Und genau daraus ist etwas entstanden, das ich mir früher kaum vorstellen konnte: Freude und Entspannung in unserem gemeinsamen Tun. Für uns beide.

Heute gehen wir am durchhängenden Strick spazieren.

Ares kommt mit mir, weil wir miteinander verbunden sind und nicht, weil ich ihn irgendwie dazu bringen muss, durch diesen Schleier aus alter Angst zu mir zu finden. Wir können gemeinsam unterwegs sein, Dinge anschauen, stehen bleiben, weitergehen und uns wieder finden.

Natürlich gibt es auch heute noch Momente, in denen Stress aufkommt oder etwas schwierig wird, etwas Altes sich meldet. Aber das fühlt sich völlig anders an als früher. Ich weiß inzwischen, was ich tun kann, und wir finden wieder zueinander.

Und vielleicht ist genau das für mich das größte Geschenk des Ankermonats: Ich habe nicht gelernt, wie ich mein Pferd dazu bringe, anders zu sein. Ich habe gelernt, wie ich selbst so sein kann, dass wir beide miteinander sein können.

Heute erleben wir viel mehr Leichtigkeit, Freude und Vertrauen. Aus dem Gefühl, irgendwie gegeneinander zu stehen, ist ein Miteinander geworden.

Und wenn ich heute auf die Frau zurückblicke, die einmal Angst hatte, ihr eigenes Pferd von der Koppel zu holen, oder auf Ares, der vor lauter Angst gar nicht mehr er selber war, und dann sehe, wie wir gemeinsam am lockeren Strick über die Wiese gehen, fühlt es sich manchmal fast unwirklich an.

Aber dann schaue ich meinen Ares an und weiß: Wir haben unseren Weg zueinander gefunden.

Tina & Ares

Der Rahmen

Dauer
1 Monat. Eine konzentrierte, intensive Begleitung.
Format
1:1. Nur du, dein Pferd und ich.
Investition
8.976 €
Zahlung
Per Überweisung, nach unserem Gespräch. Wenn für uns beide klar ist, dass das der richtige Weg ist.

Ich öffne den Anker-Monat zweimal im Jahr. Jedes Mal für eine einzige Frau und ein einziges Pferd. Weil diese Tiefe nicht nebenbei entsteht.

Was du vielleicht noch wissen willst

Weil es kein Kurs ist, den viele gleichzeitig durchlaufen. Einen Monat lang bin ich für dich und dein Pferd da. Nur für euch. Das ist keine Methode von der Stange, das ist meine ganze Aufmerksamkeit.

Dann schauen wir uns das gemeinsam an. Aber wir setzen nicht beim Problem an, wir setzen bei eurer Beziehung an. Die meisten konkreten Probleme lösen sich leichter, wenn die Beziehung trägt.

Sprich das offen im Gespräch an. Es geht nicht um Perfektion, es geht um Regelmäßigkeit, die zu deinem Leben passt. Und wenn es gar nicht gehen wird, sagen wir das gemeinsam ehrlich.

Ja. Es geht nicht um Bodenarbeit statt Reiten oder umgekehrt. Es geht um die Beziehung, die unter allem liegt, was ihr tut. Am Boden und im Sattel.

Wir reden. Ohne Verkauf, ohne Druck. Ich möchte dich und deine Geschichte mit deinem Pferd verstehen. Und du darfst spüren, ob sich das für dich richtig anfühlt. Danach wissen wir beide mehr.

Lass uns im Gespräch darüber reden. Mir ist wichtiger, dass die Zahlung zu deiner Situation passt, als dass sie in ein Schema passt.

Dann ist das auch eine Antwort. Der Anker-Monat öffnet zweimal im Jahr. Es gibt keinen Grund, dich zu etwas zu drängen, das sich noch nicht richtig anfühlt.

Dann sagst du mir das. Offen und ehrlich, so wie wir auch sonst miteinander sind. Ich lasse dich nie allein mit so einer Frage.

Deine Einladung

Du bist bis hierher gekommen. Das sagt schon etwas.

Vielleicht spürst du, dass das dein nächster Schritt ist. Vielleicht spürst du auch nur eine leise Neugier. Beides ist genug, um mit mir zu reden.

Doris Waldhäusl
Steinbacherhof